Warum eine Yogamatte und keine Pilatesmatte?

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Warum eine Yogamatte und keine Pilatesmatte?

Warum Pilatesmatten oder Gymnastikmatten beim Yoga keinen Sinn machen. Wir erklären dir die Unterschiede zwischen ihnen und einer Yogamatte.

Braucht man zum Yoga denn überhaupt eine spezielle Yogamatte? 

Die Frage ist durchaus berechtigt und schwirrt vor allem Yoga Novizen durch den Kopf. Ob es die weiche Gymnastikmatte aus dem Fitnessstudio oder die Pilatesmatte aus dem Keller nicht auch tut, wird aber spätestens nach der ersten Yogastunde auf ihr mit einem klaren „nein!“ beantwortet. Hier steht warum: 

1. Yogamatten sind dünner und geben mehr Halt als Gymnastikmatten

Gymnastikmatten sind meistens aus dickem Schaumstoff hergestellt und polstern damit Knochen und Gelenke schön weich ab. Das macht komplett Sinn, denn viele Pilates- Übungen zum Beispiel lassen das Körpergewicht auf den Knien oder dem Steißbein ruhen. Eine zu dünne Matte wäre also schmerzhaft für die betroffenen Stellen.

Die weiche Polsterung wird allerdings im Yoga zur Herausforderung – vor allem in den Stand-und Balancehaltungen. Je dicker eine Matte ist desto weniger gut kannst du den Boden unter den Füßen fühlen, das heißt auf einem Bein stehen wird noch wackliger als eh schon ist.

Zur Orientierung:

  • Yogamatten sind meistens zwischen 2 bis 5 mm dick
  • Gymnastikmatten oder Pilatesmatten bringen stolze 10 bis 20 mm an Höhe mit

2. Yogamatten sind formstabiler

Der Schaumstoff von Gymnastikmatten zieht sich im herabschauenden Hund schön weit auseinander was zwar die Bauchmuskulatur stark macht allerdings auch direkt in den unteren Rücken gehen kann. Yogamatten bestehen aus Materialien, die eine gute Dichte aufweisen, das heißt auch bei Zugkräften formstabil bleiben. Das gilt für Naturkautschuk genauso wie für PVC oder andere Kunststoffe wie PER und TPE.

3. Yogamatten sind rutschfester und saugen Schweiß besser auf

Die Oberfläche der meisten rutschfesten Yogamatten, saugt entweder Schweiß gut auf (Naturkautschuk) oder hat eine rauere Struktur (Jute), die für einen guten Griff für die Hände sorgt, auch wenn diese nass werden. Die Rutschfestigkeit und der gute Halt sind  mit die wichtigsten Kriterien für eine funktionale Yogamatte im dynamischen Yoga. Die glatte Oberfläche der Gymnastikmatten kann da leider nicht mithalten




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